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Wolfmother Interview |
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| | Sandro Büchler hatte am 30.6.2006 die Gelegenheit, kurz mit Bassist Chris Ross von Wolfmother zu sprechen. |
Eure Band ist gerade mal drei Jahre alt und spielt schon in der Schweiz, am anderen Ende des Globus. Wie kommt das?
|| Chris Ross || Wenn man das so sagt, klingt das schon sehr schnell. Aber ich zum Beispiel spiele Klavier und Orgel seit ich 12 war, das ist schon lange her. Und eigentlich haben wir von Wolfmother uns schon 2000 getroffen. Allerdings haben wir die ersten Jahre mit jammen verbracht. Erst später schrieben wir Songs und traten auf. So schnell war’s dann doch nicht.
Eure Musik wird mit der von Led Zeppelin oder Black Sabbath verglichen. Wären das auch eure Einflüsse?
Oh da gibt es eine Menge Bands. Wir drei sind große Musikliebhaber. Ich selbst höre mir fast alles an. Mein iPod ist voll mit Musik von Beatles zu Slayer, von Daft Punk zu Godflesh, zu Beck, Air, Iron & Wine und vielen mehr. Folk, Elektronik, Metal. Da ist natürlich auch Black Sabbath dabei. Ich denke, der Rock der 70er fasziniert uns alle hier bei Wolfmother. Weißt du, in den 60ern gab’s dieses tight-top Zeug, in den 70ern wurde es dann lockerer, verjamter und in den 80ern kam Disco. In den 90ern wurde das mit Metal und Hip Hop vermischt. Ich für meinen Teil finde einfach etwas im 70er-Rock, mit dem ich mich wirklich identifizieren kann. Aber darüber hinaus verarbeiten wir sicher auch eine Menge von der Musik, zu der wir aufwuchsen. Pavement, Sonic Youth, Kyuss, Jon Spencer oder die Yeah Yeah Yeahs. Aber es ist der Stil, in dem wir all diese Dinge verarbeiten und das ist der “organic jam-based rock” der 70er Jahre.
Und woher kommt der Wolf?
Der Name? Ich habe einmal ein Buch von Tom Robbins, einem amerikanischen Autoren, gelesen. Er ist ein guter Geschichtenerzähler und in dem Buch gab’s bizarre und psychodelische Teile, in denen er immer wieder von einem Raum mit einer Wolfsmutter-Tapete erzählte. Und in der Zeit, in der ich dieses Buch las, begannen wir unseren Sound zu entwickeln und vielleicht gibt’s da irgendeinen Zusammenhang. Ich mochte einfach den Namen und er blieb an uns hängen. Darüber hinaus haben wir keinerlei Beziehungen zu Wölfen (lacht). |
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