>
Homepage
Rezensionen Interviews Sendung Agenda Wühltisch Team Links

montags, 20-22 Uhr
toxic.fm | 107.1 MHz
The Secret Machines Interview (deutsch) Drucken E-Mail
 (ML) The Secret Machines plaudern aus dem Nähkästchen über ihr neues Album Ten Silver Drops, obwohl es noch etwa zwei Monate dauert, bis es erscheint. 


Track #1: Alone, jealous and stoned
Josh 
 
Das Album heisst Ten Silver Drops. Es ist unser zweites Album. Das erste Lied ist Alone, jealous and stoned. Brandon, kannst du uns etwas darüber erzählen?
Brandon
 
Ich glaube es ist eine Geschichte über kollektive Entfremdung und vorpubertäre Paranoia. Und es ist eine Liebesgeschichte. 
Ben 
 
Dafür könntest Du in einigen Orten Probleme bekommen: Ein Liebeslied mit vorpubertärer Paranoia zu mischen. 
Brandon Wir sind gefährlich. (lacht) 


Track #2: All at once (it's not important)
Ben        
 
 
Das zweite Lied ist All at once (it’s not important). Es ist die erste Abweichung von unserem letzten Album Now here is nowhere. Es ist ein anderes Gefühl in einem anderen Typ Song, in welchem es wieder um Beziehungen geht. Josh, hast Du noch etwas? 
Josh
 
  
Es war eins der Lieder, bei dem wir lange mit der Aufnahme experimentierten, weil wir nicht ganz sicher waren, wie wir es ausdrücken sollten, so liessen wir es bis zum letzten Moment offen für Interpretationen. Es kam richtig gut heraus. 


Track #3: Lightning blue eyes
Brandon
 
 
  
Drittes Lied: Lightning blue eyes. Das ist eine up tempo Rock and Roll Nummer. Es ist ganz bestimmt am poppigsten, von dem was wir bisher gemacht haben. Gleichzeitig haben wir es geschafft, das Lied auf fünf Minuten auszudehnen und den Refrain zu verzögern so dass er erst nach zwei Minuten kommt, nur um es ein bisschen schwieriger zu machen. 
Ben
 
Ich weiss gar nicht wie wir das machen, wir machen das immer. Näher an einen richtigen Popsong kommen wir glaub nicht mehr hin. 
Josh 
 
 
Als wir das Lied zum ersten Mal fertig hatten, glaubten wir, das Lied sei etwa drei Minuten lang. Wir waren richtig aufgeregt. Dann nahmen wir die Zeit. Ich glaube unsere Version von drei Minuten ist in unseren Köpfen ein bisschen verzerrt. Aber es entspricht den fünf Minuten der normalen Gesellschaft. 
Ben Das ist der aktuelle Wechselkurs, er ändert sich aber ständig. 


Track #4: Daddy's in the doldrums
Ben Lied vier ist Daddy’s in the doldrums. 
Bradon Es ist eine Art Blues Nummer. Als wenn wir eine Blues Band aus den Fünfziger wären,… 
Ben …entführt von den Kreaturen der blauen Lagune,… 
Brandon…gezwungen jeden Abend den Blues zu singen. Das käme dabei wohl heraus. 
Josh Es macht grossen Spass, dieses Lied live zu spielen. Man kann sich ganz im hypnotischen Rhythmus verlieren. 
BenWie wenn Du John Fogerty endlich etwas DMT unterjubeln würdest. So ein Lied würde er glaube ich spielen.


Track #5: I hate pretending
Brandon
  
Als nächstes kommt I hate pretending. Es ist die Geschichte von einer speziell schrägen Nacht in Los Angeles, in der es um eine bewaffnete asiatische Drogendealerin und einen Polizisten geht. 
Ben Natürlich ist alles erfunden. Es passierte nicht wirklich. 
Brandon Die Namen wurden geändert und dann gelöscht. 

 
Track #6: Faded lines
Ben 
 
 
Lied Nummer sechs ist Faded lines. Dieses Lied ist so einfach wie ein Lied nur sein kann. Wir haben versucht das ganze zu etwas ganz einfachen herunter zu brechen. Wir machten uns nicht mal die Mühe, für alle Teile Texte zu schreiben. 
Brandon 
 
Es ist eine abstrakte expressionistische Version von der minimalistischen post modernen Rock and Roll Geschichte. 
Ben Bitteschön, das kann ich nicht mehr überbieten. 


Track #7: I want to know
Josh
 
 
  
I want to know ist Lied Nummer sieben in welchem Garth Hudson âls Gast mitspielt. Er ist ein Akkordeonspieler. Nachdem er mit anderen Instrumenten ein paar Durchgänge mitgespielt hatte, entschied er sich für das Akkordeon und konnte einiges zur Stimmung des Liedes beitragen. Und er nahm uns zurück zur Schule.
Brandon Er zeigte uns, was es bedeutet, ein Rock and Roll Musiker zu sein. 
Ben Und das mit dem Akkordeon, was ziemlich selten ist heutzutage. 

 
Track #8: 1000 seconds
Ben 
 
Das achte und letzte Lied ist 1000 seconds. Dieses Lied schwirrt schon seit einer Weile herum. Brandon hast du ein paar süsse Adjektive? 
Brandon 
 
Ich denke, wenn Night Ranger mit einem Xylophon unter Wasser gespielt hätten, wäre Sister Christian so heraus gekommen. 
Josh 
 
Und hier taucht unsere Wechselkurs wieder auf. Von 1000 Sekunden zu… wie viele Sekunden waren es am Schluss? 
Ben Es sind eher etwa 500 Sekunden, also etwa die Hälfte. 
Josh Genau, da ist wieder der Wechselkurs. Keine Ahnung, wie wir darauf gekommen sind.
Brandon 
 
Eigentlich müssen wir noch umrechnen, da wir die 700 Sekunden am Ende nicht dazugerechnet haben, wo wir schluchzend da sitzen. 
Ben So sind es aber immer noch 1200 Sekunden. 
Brandon Dann kommt der Wechselkurs, wo man 300 Sekunden wegzählen muss. 
Ben Und dann liegen noch 100 Sekunden irgendwo herum. Somit haben wir am Ende die 1000 Sekunden. 


english translation of the Secret Machines interview
mehr Interviews
 
Advertisement

Wir empfehlen diese Seiten mit Opera oder Firefox zu betrachten.
© Klangschau 2007