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The Magnetic Fields - Distortion |
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(Rafaël Zeier) Es gibt Sachen, die brauchen sich nicht zu verändern und nur immer
reichlich vorhanden zu sein. Erdnüsschen zum Beispiel. Die schmecken immer
gleich und man kann trotzdem kaum genug davon bekommen. Nicht so Musik. Im Gegensatz zu
Erdnüsschen kann man ein Stück Musik unendlich oft konsumieren und braucht sich
daher auch nicht um Nachschub zu sorgen. Oder wer kauft sich dieselbe CD schon fünfmal? Eben.
Und genau das ist das Problem mit Distortion dem neuen Album
meiner heiss verehrten Magnetic Fields. Es ist einfach – so wunderbar es auch sein mag
– mehr vom Selben. Genauso wie es Erdnüsschen mit Honig, Chili oder Teigmantel
gibt, gibt es nun halt ein Album mit Magnetic Fields Songs mit etwas mehr
Verzerrer und Feedbacks als sonst. Aber hinter all den Phil Spector und Jesus
And The Mary Chain Anspielungen, die so neu dann auch wieder nicht sind, verbergen
sich einfach 13 neue Magnetic Fields Songs, die sich nahtlos ins restliche
Oeuvre einfügen.
Wozu also diese CD auch noch kaufen? Ist der Magnetic Fields
Stapel nicht schon hoch genug? Eine rhetorische Frage, keine Frage. Als Fan
muss ich natürlich auch Distortion haben.
Aber auch für flüchtige Bekannte der Magnetic Fields ist Distortion
sicher kein schlechter Einstieg, auch wenn ich als erstes Magnetic Fields Album
immer noch zu 69 Lovesongs oder zu The Charm Of The Highway Strip raten würde. Aber kennelernen muss man die Magnetic Fields und die wunderbaren Ideen von Stephin Merritt unbedingt, ob nun mit diesem oder einem anderen Album.
(7)
Das meinen die Kollegen:
Reinhören:
Bei Amazon kann man sich Schnippsel zu jedem Song anhören: http://www.amazon.com/Distortion-Magnetic-Fields/dp/B000YCLRBU
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