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(Romanie Marty) Die Eight Legs suchen nach dem einfachen Leben. Was das für den einzelnen bedeuten mag, ist fragwürdig. Jedoch kann aus Erfahrung gesagt werden, dass ein gepflegtes Bierchen sowie das gute, alte Sommeropenair mit dem einen oder anderen legendären Zelt-/ Wohnwagenerlebnis dazugehören dürfte.
Somit haben die Grossbritannier ins Schwarze getroffen und mit "Searching for the simple life" eine einfache Platte gemacht. Da kann zum 2.30-Minuten-Punksong gehüpft, gepöbelt, gefeiert und gegrölt werden, bis man unterm Tisch liegt und die heisere Kehle nichts mehr weiter hervorbringt als ein glücklich-beduseltes Oi! Die elf Stücke klingten nach Punk im Stile der Ramones mit Cockney-Akzent und da Lieder wie "Vicious", "Freaking out the neighbours" oder "Pass the bucket" eines wie das andere sind, kann man das Album schon nach geschätzten 10 Minuten auswendig mitplärren. Die Texte verkommen nach einigen geschluckten Prozenten sowieso zur Irrelevanz.
Zu mehr als der Hirnzellenvernichtung taugt "Searching for the simple life" jedoch nicht. Zu banal sind die Drei-Riff-Geschichten gestrickt, zu nichts sagend ist das Gesamtbild. Wen jedoch verzerrte Erinnerungen an einen feuchtfröhlichen Sommerabend zufrieden stellen, dem sei mit dem Silberling der Achtbeiner Glück und Seeligkeit beschert. (5)
Das meinen die Kollegen:
Reinhören auf:
http://www.myspace.com/eightlegs
Reingucken:
Eight Legs - Blood Sweat Tears
Eight Legs live at Windmill London Sept. 2006
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