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Cut Copy - In Ghost Colours |
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(Jan Gerlach, 14.5.08) In Folge klangschauinterner Zurechtweisungen als Reaktion auf eine anscheinend etwas lang geratene Rezension, ist dieser Redaktor versucht, nur zu schreiben: Frühlings-/Sommer-Album des Jahres, ganz klar. Kaufen! Kaufen! Kaufen!
Doch angesichts des Qualitätsanspruchs, den es hier zu erfüllen gilt, muss diese Aussage doch noch etwas ausgeführt werden: Cut Copy aus Australien legen mit In Ghost Colours ihr zweites Album vor, das die ausgedachte Sparte "indie dance" so gut bedient, wie kein anderes. Die Band um DJ Dan Whitford, der die erste EP und Single ohne weitere Mitglieder einspielte und herausbrachte, hat ein wunderbares Verständnis von Schönheit und ein Gespür für "catchy" Melodien.
Während Umberto Eco erst jetzt an einem Buch über das Hässliche schreibt, scheinen sie bereits vor einem Jahr erkannt zu haben, was viele andere Musiker und Literaten anderer Stilrichtungen schon länger wissen: Wahre Schönheit gibt es nur im Doppelpack mit Melancholie. Entsprechend klingt In Ghost Colours, das grossartigen Pop der australischen Architecture In Helsinki und Midnight Juggernauts-Generation nachdenklich und besonnen interpretiert. Ein Album für den Frühling, ein Album für laue Sommerabende, ein Album für den Dancefloor, ein Album für die einsame Fahrt mit dem Auto, ein Album für eine Flasche Rotwein allein. (9)
Das meinen die Kollegen:
Pitchfork 8.8 von 10
BBC "a fantastic collage of an album"
Anhören:
Hearts on Fire im Midnight Juggernauts Remix (Download):
...und auf dem Myspace der Band.
Ansehen:
Cut Copy - Lights And Music
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