|
|
Beautiful Leopard - Sometimes it doesn't work |
|
|
|
(Romanie Marty) Beautiful Leopard aus dem Welschland klingen nach Air mit mehr Gitarre und gesetzterem Gesang.
In Melancholie und Wärme stehen sie den Franzosen jedenfalls in nichts nach. Zu „Sometimes it doesn’t work“ lässt sich träumen und kuscheln, einsam weinen oder lesen. Am besten einen traurigen Liebesroman. Denn genau das wäre dieser Longplayer als Buch: Ein trauriger Liebesroman. Da wird verlassen, geweint, gehofft, resigniert, getröstet und schmerzhaft geliebt.
Spartanisch-sanfter Männergesang über ruhigem, dahinplätscherndem Gitarrenspiel und ein Sanft angeschlagener Bass, das ist die Zauberformel aller zwölf Songs dieses Albums. Und funktioniert bei beschwingten Tracks wie „A first sight“ oder „Hide/Go“ genauso gut, wie bei dem eigentlichen Rest der Platte, den fragilen Stücken wie „Gibraltar“, „Deep in the blue“ oder dem schrulligen „Round the world“. Die reinen Instsrumentalstücke „Wilhelm Kaiser Rd“ und das witzige „Richters“, das durch deutsche Sprachsamples glänzt (wahrscheinlich einer antiken Lern-Kassette entnommen), sind ohne Gesang nicht minder stark als ihre Mitstreiter.
„Sometimes it doesn’t work“ ist ein Muss für die Fans von Brazen, Wilco oder Calexico und ein kleines Trostpflaster für Weltschmerzler. (7)
Das meinen die Kollegen:
Reinhören:
http://www.myspace.com/beautifulleopard
Beautiful Leopard @ Nouveau Monde
Zurück zu den Rezensionen
|
|
|